Mathematik

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Der Mathematikunterricht nimmt in der Stundentafel der Grundschule neben dem Deutschunterricht einen recht großen Anteil von vier bis sechs Stunden wöchentlich je nach Klassenstufe in Anspruch. Die mathematische Bildung der SchĂŒler/innen wird in der Schuleingangsstufe grundgelegt und in den Jahrgangsstufen 3 und 4 spiralförmig erweitert und vertieft. Ein Teil des Mathematikunterrichts fließt zu Übungszwecken in unseren schulinternen Arbeitsplan ein.

Die Inhalte des Mathematikunterrichts in der Grundschule sind

  • Zahlen und Operationen (ZahlenrĂ€ume, halb-/schriftliche Rechenverfahren)
  • Raum und Form (FlĂ€chen und Körper)
  • GrĂ¶ĂŸen und Messen (Geld, Zeit, LĂ€ngen, Gewichte, Rauminhalt)
  • Daten, HĂ€ufigkeiten, Wahrscheinlichkeiten (Tabellen, Diagramme)

Mathematische Themen werden problemorientiert gemeinsam mit den SchĂŒler/innen zunĂ€chst konkret handelnd (z.B. Materialien aus dem direkten Umfeld oder PlĂ€ttchen zĂ€hlen und ordnen), dann ikonisch mithilfe von Zeichen an der Tafel oder im Heft (z.B. Bilder, Punkte) und als letzter Schritt symbolisch, d.h. mithilfe von Ziffern und Rechenzeichen erarbeitet. Auf diese Weise lernen die SchĂŒler/innen ab Klasse 1, ihre Alltagserfahrungen und zunehmend komplexe Problemstellungen zu strukturieren, systematisch zu lösen und umgekehrt konkrete Vorstellungen zu mathematischen Aufgabenstellungen zu entwickeln, indem sie sich z.B. Geschichten zu einer Aufgabe ausdenken.

Den SchĂŒler/innen wird durch die Lehrerin in der Regel eine mathematische Problemstellung eröffnet, z.B. „Verteile 21 PlĂ€ttchen gerecht auf drei Kinder“ oder „Löse 46 + 37 = auf deinem Weg“. Die SchĂŒler/innen lösen zunĂ€chst auf der Grundlage ihres Vorwissens mithilfe von konkretem Material oder auf dem Papier eine solche Problemstellung, allein, mit einem Partner oder in der Gruppe. Anschließend werden ihre Lösungswege gemeinsam besprochen und die Lehrerin ergĂ€nzt ggf. weitere, notwendige Verfahrensweisen. Einerseits wird so das kreative und eigenstĂ€ndige Denken gefördert sowie individuelle Vorerfahrungen aufgegriffen, andererseits erkennen die SchĂŒler/innen auch ihre Grenzen und werden motiviert und gefordert, neue Verfahren zur Lösung komplexerer Aufgabenstellungen anzuwenden. Neben dem Wissenszuwachs am Ende eines Themas werden auch die Entwicklung des eigenstĂ€ndigen Denkens sowie TeamfĂ€higkeit im Laufe des Lernprozesses in die Leistungsbewertung miteinbezogen.

Jeder SchĂŒler darf zudem ĂŒber den kostenlosen Zugang zum digitalen Lernprogramm „Zahlenzorro“ ĂŒber unsere Schule zusĂ€tzlich ĂŒben, entweder vor Ort am Klassencomputer, ĂŒber unsere iPads oder individuell von zu Hause aus. Weitere Übungsanreize bietet z.B. das Lernprogramme „Blitzrechnen“ oder OnlineĂŒbungen im Internet.

Rechenschwache SchĂŒler/innen bzw. SchĂŒler/innen mit Dyskalkulie werden jahrgangsgebunden in Kleingruppen parallel zum Regelunterricht in Mathematik individuell gefördert. Unsere Schule nimmt mit den SchĂŒler/innen der 3. und 4. Klassen jĂ€hrlich am Wettbewerb „KĂ€nguru der Mathematik“ teil. SchĂŒler/innen mit auffĂ€lliger, mathematischer Begabung erhalten die Gelegenheit, ab Klasse 4 am Mathematikunterricht der 5. Klasse des stĂ€dtischen Gymnasiums am Poth (sog. DrehtĂŒrmodell) teilzunehmen.