Sport

Der Sportunterricht orientiert sich an den Rahmenvorgaben für den Schulsport und an den Richtlinien für die Grundschule; alle Schüler/innen haben 3 Sportstunden pro Woche.

Struktur innerhalb der 4 Schuljahre

Im 1. Schuljahr findet der Sportunterricht in unserer Turnhalle oder – je nach Witterung – auf dem Schulhof statt. Im 2. Schuljahr werden die Schüler/innen halbjährlich (im Wechsel 2a und 2b) in die Grundlagen des Hallenhockeys eingeführt (Platzanlage des DSC), im 3. Schuljahr erfolgt Schwimmunterricht (Kikweg, Eller) und im 4. Schuljahr besuchen die Schüler/innen zum Eislaufen das Stadion am Brehmplatz. Nach der Eislaufsaison erfolgt die Unterrichtung in die Grundlagen der Leichtathletik auf der Platzanlage der „Sportfreunde Gerresheim“.

Bereiche und Schwerpunkte des Schulsports

Innerhalb der 4 Schuljahre werden im Sportunterricht die folgenden Kompetenzen entwickelt und gefördert: den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprobieren, das Spielen entdecken und Spielräume nutzen, Spiele mit Regelstrukturen kennenlernen (kleine und große Sportspiele), Bewegen an Geräten (Turnen), Akrobatik, Gymnastik, Tanz (Gestalten, Darstellen), Bewegen im Wasser (Gleiten, Tauchen, Springen, Schwimmen), Eislaufen/Rollsport (Gleiten, Fahren, Rollen), Leichtathletik (Laufen, Springen, Werfen).

Neben der Förderung der körperlich-sportlichen Fertigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination, Schnelligkeit, Ballgefühl etc. wird auch auf die Entwicklung und Förderung der sozialen Kompetenzen im Sportunterricht großer Wert gelegt; diese sind z.B. Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Teamgeist, Regelverhalten, Kooperationsbereitschaft, Konfliktfähigkeit, Kreativität, Verlässlichkeit auf Sportbekleidung.

Präventionsprogramme

Im Rahmen der Präventionsprogramme werden die Kinder im Laufe aller vier Grundschuljahre regelmäßig in ihrer Handlungsfähigkeit und Persönlichkeit gestärkt

Gewaltfrei Lernen

Alle Erstklässler unserer Schule nehmen im ersten Schuljahr an dem Trainingskonzept „Gewaltfrei Lernen“ teil. Dieses wird vom Förderverein unterstützt und finanziert. In mehreren Doppelstunden arbeiten speziell ausgebildete Trainer mit den Klassen zusammen. Durch intensive und bewegungsreiche Trainingseinheiten werden die Kinder in ihrer Handlungsfähigkeit und Persönlichkeit gestärkt. Das Trainingskonzept fördert das soziale Lernen sowie die Team- und Konfliktfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und dient der Prävention von Gewalt und Mobbing.

Weitere Infos dazu finden Sie unter: https://www.gewaltfreilernen.de

Die große Nein-Tonne

Die große Nein- Tonne ist ein theaterpädagogisches Präventionsgramm der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück, an der alle 2. Klässler der Hanna-Zürndorfer-Schule teilnehmen. Das Theaterstück „Die große Nein-Tonne“ sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler dafür, ihre Gefühle und Ängste wahrzunehmen und bei persönlichen Grenzüberschreitungen (z.B. wenn ein Nein-Gefühl entsteht) NEIN zu sagen. Es soll den Kindern helfen, eine selbstbestimmte Persönlichkeit zu entwickeln. Gleichzeitig bereitet das Theaterstück auf das ernstzunehmende Thema Sexuelle Gewalt vor, welches in dem Projekt „Mein Körper gehört mir“ im 3. und 4. Schuljahr thematisiert wird.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.theaterpaed-werkstatt.de/

Mein Körper gehört mir

„Mein Körper gehört mir“ knüpft an „Die große Nein-Tonne“ an und ist ebenfalls ein theaterpädagogisches Präventionsprogramm der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück. An dem Programm nehmen alle 3. und 4. Klässler der Hanna-Zürndorfer-Schule teil.

Kleine Theaterstücke und Geschichten mit Identifikationsfiguren sollen dabei helfen, die Persönlichkeit der Kinder zu entwickeln, Gefühle wahrzunehmen und auf sie zu hören. Die gezeigten Szenen thematisieren verschiedene Dimensionen sexueller Gewalt und zeigen Situationen, in denen die körperlichen Grenzen von Kindern überschritten und verletzt werden. Durch die Nähe der Szene am Alltag ist es für die Kinder leicht nachzuvollziehen, wie andere Kinder ihre NEIN-Gefühle erkennen. Dadurch wird die Wahrnehmung sensibilisiert und das Vertrauen in die eigenen Gefühle gestärkt. Im Anschluss an die kleinen Theaterstücke, bei denen das Ende teilweise offen ist, werden gemeinsam mit den Kindern Ideen entwickelt, wie sie in solchen Situationen reagieren können, um den Konflikt zu lösen. Dabei wird vor allem auch die Wichtigkeit, über Nein-Gefühle zu sprechen und sich Hilfe zu suchen, herausgearbeitet.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.theaterpaed-werkstatt.de/

Wettbewerbe der Düsseldorfer Grundschulen

Zum Schwimmen und Eislaufen finden im Frühjahr alljährlich die Meisterschaften der Düsseldorfer Grundschulen statt, an dem jeweils eine Schulmannschaft mit ausgewählten Schüler/innen des 3. bzw. 4. Schuljahres teilnimmt.

Der DSD, Altenbergstraße, ist Ausrichter der Düsseldorfer Grundschulmeisterschaften im Feldhockey, welches in der Regel Anfang Mai stattfindet. Dieses Turnier ist nicht jahrgangsgebunden, d.h. es kann eine Auswahl an hockeytalentierten Schüler/innen daran teilnehmen. Hierzu wird im Vorfeld ein Training unter der Leitung von Frau Steiner angeboten.

Ebenfalls nicht klassenstufenabhängig sind der Jan-Wellem-Pokal und der Mädchen-Fußball-Cup (beide Fußballturniere im Juni). Hieran können alle fußballaffinen Schüler/innen teilnehmen, die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt. Trainiert wird hierzu in einigen Trainingseinheiten auf der Platzanlage der „Sportfreunde Gerresheim“.

Ein weiteres Highlight ist das Radschlägerturnier der Bürgerhilfe in Gerresheim (Anfang September); alle Schüler/innen, die gerne Radschlagen, können daran teilnehmen. In den vergangenen Jahren stellte unsere Schule die Sieger und konnte sich auch den Wanderpokal der Schule mit den meisten Teilnehmern sichern. Geübt wird das Radschlagen immer mal wieder kurz im Sportunterricht oder auf dem Schulhof.