Präventionsprogramme

— Einleitender Text zu Präventionsprogrammen —

Gewaltfrei Lernen

Alle Erstklässler unserer Schule nehmen im ersten Schuljahr an dem Trainingskonzept „Gewaltfrei Lernen“ teil. Dieses wird vom Förderverein unterstützt und finanziert.

In mehreren Doppelstunden arbeiten speziell ausgebildete Trainer mit den Klassen zusammen. Durch intensive und bewegungsreiche Trainingseinheiten werden die Kinder in ihrer Handlungsfähigkeit und Persönlichkeit gestärkt.

Das Trainingskonzept fördert das soziale Lernen sowie die Team- und Konfliktfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und dient der Prävention von Gewalt und Mobbing.

Weitere Infos dazu finden Sie unter: https://www.gewaltfreilernen.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die große Nein-Tonne

Die große Nein- Tonne ist ein theaterpädagogisches Präventionsgramm der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück, an der alle 2. Klässler der Hanna-Zürndorfer-Schule teilnehmen.

Das Theaterstück „Die große Nein-Tonne“ sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler dafür, ihre Gefühle und Ängste wahrzunehmen und bei persönlichen Grenzüberschreitungen (z.B. wenn ein Nein-Gefühl entsteht) NEIN zu sagen. Es soll den Kindern helfen, eine selbstbestimmte Persönlichkeit zu entwickeln.

Gleichzeitig bereitet das Theaterstück auf das ernstzunehmende Thema Sexuelle Gewalt vor, welches in dem Projekt „Mein Körper gehört mir“ im 3. und 4. Schuljahr thematisiert wird.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.theaterpaed-werkstatt.de/

Mein Körper gehört mir

„Mein Körper gehört mir“ knüpft an „Die große Nein-Tonne“ an und ist ebenfalls ein theaterpädagogisches Präventionsprogramm der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück. An dem Programm nehmen alle 3. und 4. Klässler der Hanna-Zürndorfer-Schule teil.

Kleine Theaterstücke und Geschichten mit Identifikationsfiguren sollen dabei helfen, die Persönlichkeit der Kinder zu entwickeln, Gefühle wahrzunehmen und auf sie zu hören. Die gezeigten Szenen thematisieren verschiedene Dimensionen sexueller Gewalt und zeigen Situationen, in denen die körperlichen Grenzen von Kindern überschritten und verletzt werden. Durch die Nähe der Szene am Alltag ist es für die Kinder leicht nachzuvollziehen, wie andere Kinder ihre NEIN-Gefühle erkennen. Dadurch wird die Wahrnehmung sensibilisiert und das Vertrauen in die eigenen Gefühle gestärkt. Im Anschluss an die kleinen Theaterstücke, bei denen das Ende teilweise offen ist, werden gemeinsam mit den Kindern Ideen entwickelt, wie sie in solchen Situationen reagieren können, um den Konflikt zu lösen. Dabei wird vor allem auch die Wichtigkeit, über Nein-Gefühle zu sprechen und sich Hilfe zu suchen, herausgearbeitet.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.theaterpaed-werkstatt.de/

Deutsch

Im Deutschunterricht sollen die Schüler/innen ihre sprachlichen Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickeln. Dies umfasst die alltägliche Verständigung, das Erlernen des Lesens und Schreibens, das sprachbewusste Handeln, die sprachliche Kreativität und die Ausdrucksfähigkeit.

Um eine Erzähl- und Gesprächskultur zu entwickeln, beginnen die Schuleingangsjahre mit einem Montagmorgen-Erzählkreis. Hier können sich die Schüler/innen über ihre Erlebnisse austauschen und lernen dabei sowohl das nachvollziehbare Erzählen, als auch das aufmerksame Zuhören. In den darauffolgenden zwei Schuljahren werden diese Kompetenzen weiter ausgebaut. Zudem wird die Wirkung von Sprache und Betonung untersucht, Gesprächsregeln geübt und Präsentationen trainiert. Der Aufbau der deutschen Sprache und Grammatikthemen wie Wortarten, Satzzeichen, Zeitformen und wörtliche Rede werden vermittelt. Um sich präzise ausdrücken zu können, dürfen einige Fachbegriffe nicht fehlen.

Zur kulturellen und sprachlichen Fortbildung besuchen alle Klassen jedes Jahr zu Weihnachten eine Theateraufführung im Capitoltheater oder Schauspielhaus. Nach deren Vorbild führen die Schüler/innen in den klasseninternen Weihnachtsfeiern häufig Spielstücke auf und tragen Gedichte vor. Im szenischen Spiel kommen häufig ungeahnte Talente zum Vorschein.

Jede Klasse verfügt zur Förderung der Lesekultur über eine eigene kleine Bücherei. In gemütlichen Lesestunden, wo vom Vorlesen allmählich zum selbstständigen Lesen übergegangen wird, lernen die Schüler/innen Lesen als ein Medium für Entspannung, Fantasieentwicklung und Austausch kennen.  Hierbei sollen die Schüler/innen positive Leseerfahrungen sammeln, über ihre Erfahrungen berichten und ihre Lesekompetenz ausbauen. Zudem wird ab dem zweiten Schuljahr auch jährlich eine gemeinsame Lektüre in jeder Klasse gelesen.

Zur individuellen Leseförderung erhalten manche Schüler/innen eine Lesepatin, die einmal in der Woche mit ihrem Patenkind gemeinsam liest. Diese Lesepaten/innen sind ehrenamtliche Helfer der Lesementoren e.V.  Um das Lesen noch „schmackhafter“ zu machen, verfügen alle Schüler/innen unserer Schule über einen Antolin- Zugang. Dies ist eine Online Plattform, auf der die Schüler/innen Fragen zu einem bereits gelesen Buch beantworten und dadurch Punkte sammeln können. Am Ende des Schuljahres erhalten sie dann eine Urkunde mit der Anzahl ihrer gesammelten Punkte.

Zur Realisierung einer Schreibkultur beginnen die Schüler/innen mit dem Erwerb des Alphabets in der Grundschrift. Erste Schreibversuche unternehmen die Schüler/innen in ihrem „Schreibtagebuch“/ „Lerntagebuch“, ihrer persönlichen Schatzkiste. Hier haben sie die Möglichkeit, besondere Erlebnisse oder Lernerfolge schriftlich oder auch bildlich festzuhalten.

Im Laufe der Grundschulzeit lernen die Schüler/innen verschiedene Textsorten (z.B. Geschichten, Personenbeschreibungen, Rezepte, Einladungen, Inhaltsangaben, Berichte, Objektbeschreibungen uvm.) kennen und lernen, diese selbstständig zu verfassen. Die Planung eines solch komplexen Schreibprozesses bedarf viel Übung, sodass die Schritte des Planens, Verfassens und Überarbeitens immer wieder aufgegriffen und um weitere Schreibkriterien ergänzt werden.

An der Hanna-Zürndorfer-Schule wird viel Wert auf die korrekte Anwendung der Rechtschreibregeln gelegt. In jedem Schuljahr lernen die Schüler/innen zahlreiche neue Rechtschreibregeln kennen und anwenden. Mit Hilfe von Lernwörtern, die auf verschiedene Art und Weise geübt werden, erweitern die Schüler/innen u.a. kontinuierlich ihren Grundwortschatz sowie die korrekte Schreibweise dieser Wörter, die so nach und nach verinnerlicht wird. Stetige Wörterbucharbeit runden die ersten Schritte zum fehlerfreien Schreiben ab.

Die Hanna-Zürndorfer-Schule verfolgt das Konzept des kontinuierlichen Lernens. Daher werden die Lernzielkontrollen nicht angekündigt. Wir vertreten die Ansicht, dass die Schüler/innen täglich ein bisschen dazulernen sollten und sich nicht auf einen bestimmten Tag hin, intensiv und ggf. überfordernd mit dem kompletten Unterrichtsstoff der letzen Lerneinheit auseinandersetzen sollten. Stetig lernend zum Erfolg!

Im Förderunterricht setzen sich Schüler/innen in Kleingruppen mit den aktuellen Unterrichtsthemen nochmals intensiv auseinander. Hier kann an Rechtschreib- oder Ausdrucksschwierigkeiten gearbeitet werden.

Schüler/innen mit Deutsch als Zweitsprache bietet die Hanna-Zürndorfer-Schule eine intensive Betreuung an, sodass schnell Fortschritte erzielt werden und eine aktive Teilnahme am Regelunterricht alsbald möglich wird.

Englisch

Im Englischunterricht unserer Schule geht es darum, dass die Schüler/innen grundlegende sprachliche Mittel erlernen sowie kommunikative Fähigkeiten und Fertigkeiten aufbauen. Die Schüler/innen sollen Interesse und Freude am Sprachenlernen und an fremden Lebenswelten entwickeln. Durch Geschichten, Lieder, Reime und Spiele wird der Wortschatz vermittelt. Im Fokus stehen die Kompetenzen Hörverstehen und Sprechen, wobei die Schüler/innen die gelernten Wörter und Sätze in konkreten Situationen erproben können. Immer wieder treten sie in den Austausch mit ihren Mitschülern und erlernen so die englische Sprache auf ganz natürliche Art und Weise. Die Kompetenzen Lesen und Schreiben werden ebenfalls mit der Zeit langsam angebahnt.

Ab dem 2. Halbjahr der 1. Klasse beginnt der Englischunterricht mit je zwei Unterrichtsstunden die Woche. Die Themen des Lehrwerkes „Bumblebee“ orientieren sich an der Lebenswelt und den Interessen der Kinder (colours, numbers, animals, my home, at school, my body, my family, my freetime etc.). Außerdem erhält jedes Kind einen Bumblebee-online-Zugang. Auf dieser Homepage können die Kinder so auch zu Hause spielerisch und je nach Lernniveau die Kompetenzen Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben selbstständig üben.

Musik

Das Fach Musik wird in den Jahrgangsstufen 1 und 2 mit einer Stunde pro Woche und in den Jahrgangsstufen 3 und 4 mit zwei Stunden pro Woche unterrichtet. Das schließt eine Stunde Probe unseres Schulchors für die Dauer eines Halbjahres für das gesamte Schuljahr pro Jahrgang ein.

Unsere Schule verfügt im Musikraum über eine große Auswahl an unterschiedlichen Instrumenten aus dem orffschen Instrumentarium, zudem eine erhebliche Anzahl an Kongas, ein Klavier und ein Keyboard, so dass die Unterrichtsschwerpunkte „Musik machen“, „Musik hören“ und „Musik umsetzen“ gleichermaßen gut gefördert werden können.

So gestalten die Schüler/innen beispielsweise musikalisch Geschichten, Filmszenen, einzelne Bilder o.Ä. durch Verklanglichungen. Sie lernen Musik und ihren musikalischen Aufbau kennen durch szenische Spiele, tänzerische Gestaltung, Schattenspiele, malerische Umsetzung, Spiel-Mit-Stücke usw., improvisieren mit einer Vielfalt an Klangerzeugern inklusive körpereigener Instrumente und entdecken Musik unterschiedlich graphisch zu notieren und Vieles mehr.

Weil Kinder leicht für Musik zu begeistern sind, finden sich in der Musik und über die Musik vielfältige Wege, die Stärken eines jeden Schülers aufzudecken, anzusprechen und damit positive Lernerfahrungen zu ermöglichen – unabhängig von Herkunft, Sprache und Bildungsstand.

Thematisch orientiert sich der Fachunterricht Musik u.a. je nach Möglichkeit an Jahreszeiten und ihre Feste, an Klassenthemen des Sachunterrichts und Wunschthemen der Schüler.

Chor

Unser Schulchor ist ein bedeutender Bestandteil unseres Schullebens, der mit Beiträgen Anlässe wie z.B. das jährliche Weihnachtssingen, Einschulungen, Verabschiedungen, Schulfeste mitgestaltet. Unter der Leitung der Kantorin Christiane Sauer findet für alle Klassen halbjährlich eine Stunde Chor statt. In dieser Zeit werden den Jahreszeiten angepasste Lieder auswendig gelernt und gesungen. Dabei kommt ein individuelles Stimm- und Atemtraining nicht zu kurz.

Musical

Eine besondere Zeit an der Hanna-Zürndorfer-Schule ist das letzte Halbjahr des vierten Schuljahres. In dieser Zeit wird intensiv an den Vorbereitungen eines gemeinsamen Musicals gearbeitet. An vielen Tagen wird im Gustav-Adolf-Gemeindesaal geprobt und Kostüme und Bühnenbilder werden gestaltet. In den letzten Wochen der Grundschulzeit werden durch dieses besondere Projekt nicht nur die gesanglichen, schauspielerischen und künstlerischen Talente gefördert, sondern auch übergeordnete Kompetenzen wie Team- und Empathiefähigkeit haben einen hohen Stellenwert. Durch die angebahnte Bühnenpräsenz und das Gestalten durch die Gruppe werden viele Kinder selbstbewusster und erleben Bestätigung jenseits der schulischen Anforderungen.

Kunst

Der Kunstunterricht soll vor allem Freude und Interesse an ästhetischen Ausdrucksformen in den Schüler/innen hervorrufen. Durch verschiedenste Zugänge zur Kunst soll die Fantasie, sowieanz individuelle Denkweise der Schüler/innen angeregt werden, sodass sie sich in ihrem künstlerischen Ausdruck frei entfalten können. Dabei wird besonders die Wahrnehmungs- und Vorstellungskraft angeregt.

Aus diesem Grund ist der Kunstunterricht unserer Schule so aufgebaut, dass Kunst für die Schüler/innen sinnlich erfahrbar wird. Dafür werden Gefühle, Fantasie und auch die Vorstellung der Schüler/innen angeregt, sodass sie lernen sich künstlerisch produktiv auszudrücken. Dabei lernen die Schüler/innen auch unterschiedliche Darstellungsmöglichkeiten in Form verschiedener Materialien oder Techniken kennen, die dann in ihren Arbeiten praktische Anwendung finden.

Im Kunstunterricht spielt vor allem das räumliche Gestalten, das farbige Gestalten, das grafische Gestalten, das textile Gestalten, die Gestaltung mit technisch- visuellen Medien, das szenische Gestalten und die Auseinandersetzung mit Bildern eine tragende Rolle. Deswegen werden viele verschiedene Materialien in den Kunstunterricht eingesetzt, um den Schüler/innen genügend Raum zum Experimentieren, Präsentieren, Collagieren oder Gestalten zu bieten. Dadurch lernen die Schüler/innen beispielsweise den Umgang mit Ton beim räumlichen Gestalten oder machen Experimente mit Farbpigmenten, um eigene Farben herzustellen. In Absprache mit den Lehrkräften aus anderen Fächern wird des Öfteren fächerübergreifend in Kunst unterrichtet. So ist es beispielsweise Teil des Kunstunterrichtes, Bühnenbilder für ein Theaterstück mit den Kindern zu gestalten.

Darüber hinaus orientiert sich der Kunstunterricht an den Jahreszeiten, was zum Beispiel das Laternenbasteln oder das Herstellen von Dekoration für den Klassenraum beinhaltet.

Um den Schüler/innen eine optimale Materialvielfalt anbieten zu können, findet der Kunstunterricht auch an unterschiedlichen Orten, wie beispielsweise dem Wald, statt. Darüber hinaus werden auch die iPads zur Bildbearbeitung von Fotografien oder zur Erstellung von Videos in den Kunstunterricht integriert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entfremdung des Gesichts

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stillleben mit Pastellkreide

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laterne zum Thema „Tiefseefisch“