Aktivitäten

Neben dem regelmäßigen Unterricht werden an der Hanna-Zürndorfer-Schule Aktivitäten unterschiedlicher Art durchgeführt.
Es werden Feste gefeiert, an Wettbewerben teilgenommen oder aktuellen Themen angepasste AG angeboten.

Unter Neuigkeiten berichten wir über ausgewählte Aktivitäten.

Schulleben

Neben dem alltäglichen Unterricht werden in der Schule viele Aktivitäten und Projekte mit den Kindern durchgeführt. Um mit der Zeit zu gehen, werden auch digitale Medien in den Unterricht eingebunden.

Deutsch

Im Deutschunterricht sollen die Schüler/innen ihre sprachlichen Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickeln. Dies umfasst die alltägliche Verständigung, das Erlernen des Lesens und Schreibens, das sprachbewusste Handeln, die sprachliche Kreativität und die Ausdrucksfähigkeit.

Um eine Erzähl- und Gesprächskultur zu entwickeln, beginnen die Schuleingangsjahre mit einem Montagmorgen-Erzählkreis. Hier können sich die Schüler/innen über ihre Erlebnisse austauschen und lernen dabei sowohl das nachvollziehbare Erzählen, als auch das aufmerksame Zuhören. In den darauffolgenden zwei Schuljahren werden diese Kompetenzen weiter ausgebaut. Zudem wird die Wirkung von Sprache und Betonung untersucht, Gesprächsregeln geübt und Präsentationen trainiert. Der Aufbau der deutschen Sprache und Grammatikthemen wie Wortarten, Satzzeichen, Zeitformen und wörtliche Rede werden vermittelt. Um sich präzise ausdrücken zu können, dürfen einige Fachbegriffe nicht fehlen.

Zur kulturellen und sprachlichen Fortbildung besuchen alle Klassen jedes Jahr zu Weihnachten eine Theateraufführung im Capitoltheater oder Schauspielhaus. Nach deren Vorbild führen die Schüler/innen in den klasseninternen Weihnachtsfeiern häufig Spielstücke auf und tragen Gedichte vor. Im szenischen Spiel kommen häufig ungeahnte Talente zum Vorschein.

Jede Klasse verfügt zur Förderung der Lesekultur über eine eigene kleine Bücherei. In gemütlichen Lesestunden, wo vom Vorlesen allmählich zum selbstständigen Lesen übergegangen wird, lernen die Schüler/innen Lesen als ein Medium für Entspannung, Fantasieentwicklung und Austausch kennen.  Hierbei sollen die Schüler/innen positive Leseerfahrungen sammeln, über ihre Erfahrungen berichten und ihre Lesekompetenz ausbauen. Zudem wird ab dem zweiten Schuljahr auch jährlich eine gemeinsame Lektüre in jeder Klasse gelesen.

Zur individuellen Leseförderung erhalten manche Schüler/innen eine Lesepatin, die einmal in der Woche mit ihrem Patenkind gemeinsam liest. Diese Lesepaten/innen sind ehrenamtliche Helfer der Lesementoren e.V.  Um das Lesen noch „schmackhafter“ zu machen, verfügen alle Schüler/innen unserer Schule über einen Antolin- Zugang. Dies ist eine Online Plattform, auf der die Schüler/innen Fragen zu einem bereits gelesen Buch beantworten und dadurch Punkte sammeln können. Am Ende des Schuljahres erhalten sie dann eine Urkunde mit der Anzahl ihrer gesammelten Punkte.

Zur Realisierung einer Schreibkultur beginnen die Schüler/innen mit dem Erwerb des Alphabets in der Grundschrift. Erste Schreibversuche unternehmen die Schüler/innen in ihrem „Schreibtagebuch“/ „Lerntagebuch“, ihrer persönlichen Schatzkiste. Hier haben sie die Möglichkeit, besondere Erlebnisse oder Lernerfolge schriftlich oder auch bildlich festzuhalten.

Im Laufe der Grundschulzeit lernen die Schüler/innen verschiedene Textsorten (z.B. Geschichten, Personenbeschreibungen, Rezepte, Einladungen, Inhaltsangaben, Berichte, Objektbeschreibungen uvm.) kennen und lernen, diese selbstständig zu verfassen. Die Planung eines solch komplexen Schreibprozesses bedarf viel Übung, sodass die Schritte des Planens, Verfassens und Überarbeitens immer wieder aufgegriffen und um weitere Schreibkriterien ergänzt werden.

An der Hanna-Zürndorfer-Schule wird viel Wert auf die korrekte Anwendung der Rechtschreibregeln gelegt. In jedem Schuljahr lernen die Schüler/innen zahlreiche neue Rechtschreibregeln kennen und anwenden. Mit Hilfe von Lernwörtern, die auf verschiedene Art und Weise geübt werden, erweitern die Schüler/innen u.a. kontinuierlich ihren Grundwortschatz sowie die korrekte Schreibweise dieser Wörter, die so nach und nach verinnerlicht wird. Stetige Wörterbucharbeit runden die ersten Schritte zum fehlerfreien Schreiben ab.

Die Hanna-Zürndorfer-Schule verfolgt das Konzept des kontinuierlichen Lernens. Daher werden die Lernzielkontrollen nicht angekündigt. Wir vertreten die Ansicht, dass die Schüler/innen täglich ein bisschen dazulernen sollten und sich nicht auf einen bestimmten Tag hin, intensiv und ggf. überfordernd mit dem kompletten Unterrichtsstoff der letzen Lerneinheit auseinandersetzen sollten. Stetig lernend zum Erfolg!

Im Förderunterricht setzen sich Schüler/innen in Kleingruppen mit den aktuellen Unterrichtsthemen nochmals intensiv auseinander. Hier kann an Rechtschreib- oder Ausdrucksschwierigkeiten gearbeitet werden.

Schüler/innen mit Deutsch als Zweitsprache bietet die Hanna-Zürndorfer-Schule eine intensive Betreuung an, sodass schnell Fortschritte erzielt werden und eine aktive Teilnahme am Regelunterricht alsbald möglich wird.

Mathematik

Der Mathematikunterricht nimmt in der Stundentafel der Grundschule neben dem Deutschunterricht einen recht großen Anteil von vier bis sechs Stunden wöchentlich je nach Klassenstufe in Anspruch. Die mathematische Bildung der Schüler/innen wird in der Schuleingangsstufe grundgelegt und in den Jahrgangsstufen 3 und 4 spiralförmig erweitert und vertieft. Ein Teil des Mathematikunterrichts fließt zu Übungszwecken in unseren schulinternen Arbeitsplan ein.

Die Inhalte des Mathematikunterrichts in der Grundschule sind

  • Zahlen und Operationen (Zahlenräume, halb-/schriftliche Rechenverfahren)
  • Raum und Form (Flächen und Körper)
  • Größen und Messen (Geld, Zeit, Längen, Gewichte, Rauminhalt)
  • Daten, Häufigkeiten, Wahrscheinlichkeiten (Tabellen, Diagramme)

Mathematische Themen werden problemorientiert gemeinsam mit den Schüler/innen zunächst konkret handelnd (z.B. Materialien aus dem direkten Umfeld oder Plättchen zählen und ordnen), dann ikonisch mithilfe von Zeichen an der Tafel oder im Heft (z.B. Bilder, Punkte) und als letzter Schritt symbolisch, d.h. mithilfe von Ziffern und Rechenzeichen erarbeitet. Auf diese Weise lernen die Schüler/innen ab Klasse 1, ihre Alltagserfahrungen und zunehmend komplexe Problemstellungen zu strukturieren, systematisch zu lösen und umgekehrt konkrete Vorstellungen zu mathematischen Aufgabenstellungen zu entwickeln, indem sie sich z.B. Geschichten zu einer Aufgabe ausdenken.

Den Schüler/innen wird durch die Lehrerin in der Regel eine mathematische Problemstellung eröffnet, z.B. „Verteile 21 Plättchen gerecht auf drei Kinder“ oder „Löse 46 + 37 = auf deinem Weg“. Die Schüler/innen lösen zunächst auf der Grundlage ihres Vorwissens mithilfe von konkretem Material oder auf dem Papier eine solche Problemstellung, allein, mit einem Partner oder in der Gruppe. Anschließend werden ihre Lösungswege gemeinsam besprochen und die Lehrerin ergänzt ggf. weitere, notwendige Verfahrensweisen. Einerseits wird so das kreative und eigenständige Denken gefördert sowie individuelle Vorerfahrungen aufgegriffen, andererseits erkennen die Schüler/innen auch ihre Grenzen und werden motiviert und gefordert, neue Verfahren zur Lösung komplexerer Aufgabenstellungen anzuwenden. Neben dem Wissenszuwachs am Ende eines Themas werden auch die Entwicklung des eigenständigen Denkens sowie Teamfähigkeit im Laufe des Lernprozesses in die Leistungsbewertung miteinbezogen.

Jeder Schüler darf zudem über den kostenlosen Zugang zum digitalen Lernprogramm „Zahlenzorro“ über unsere Schule zusätzlich üben, entweder vor Ort am Klassencomputer, über unsere iPads oder individuell von zu Hause aus. Weitere Übungsanreize bietet z.B. das Lernprogramme „Blitzrechnen“ oder Onlineübungen im Internet.

Rechenschwache Schüler/innen bzw. Schüler/innen mit Dyskalkulie werden jahrgangsgebunden in Kleingruppen parallel zum Regelunterricht in Mathematik individuell gefördert. Unsere Schule nimmt mit den Schüler/innen der 3. und 4. Klassen jährlich am Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ teil. Schüler/innen mit auffälliger, mathematischer Begabung erhalten die Gelegenheit, ab Klasse 4 am Mathematikunterricht der 5. Klasse des städtischen Gymnasiums am Poth (sog. Drehtürmodell) teilzunehmen.

Englisch

Im Englischunterricht unserer Schule geht es darum, dass die Schüler/innen grundlegende sprachliche Mittel erlernen sowie kommunikative Fähigkeiten und Fertigkeiten aufbauen. Die Schüler/innen sollen Interesse und Freude am Sprachenlernen und an fremden Lebenswelten entwickeln. Durch Geschichten, Lieder, Reime und Spiele wird der Wortschatz vermittelt. Im Fokus stehen die Kompetenzen Hörverstehen und Sprechen, wobei die Schüler/innen die gelernten Wörter und Sätze in konkreten Situationen erproben können. Immer wieder treten sie in den Austausch mit ihren Mitschülern und erlernen so die englische Sprache auf ganz natürliche Art und Weise. Die Kompetenzen Lesen und Schreiben werden ebenfalls mit der Zeit langsam angebahnt.

Ab dem 2. Halbjahr der 1. Klasse beginnt der Englischunterricht mit je zwei Unterrichtsstunden die Woche. Die Themen des Lehrwerkes „Bumblebee“ orientieren sich an der Lebenswelt und den Interessen der Kinder (colours, numbers, animals, my home, at school, my body, my family, my freetime etc.). Außerdem erhält jedes Kind einen Bumblebee-online-Zugang. Auf dieser Homepage können die Kinder so auch zu Hause spielerisch und je nach Lernniveau die Kompetenzen Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben selbstständig üben.